So funktioniert's

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Die Private Krankenversicherung für Beamte

Tatsächlich bringt die Private Krankenversicherung (PKV) für Beamte eine Reihe von Vorteilen für die Staatsdiener in Deutschland. So wird eine PKV mit den Beamtentarifen als sogenannte „Restkostenversicherung der Beihilfe“ abgeschlossen und bietet attraktive Konditionen an.

Die vom Dienstherr gewährte Beihilfe plus die PKV oder „Restkostenversicherung“ stellt eine optimale Versorgung im Krankheitsfall und bei Vorsorgeleistungen dar.

Die PKV bietet je nach Tarif eine rundumfassende und hochwertige medizinische Versorgung für ambulante und stationäre Behandlungen bei freier Arzt- und Krankenhauswahl, Zahnbehandlungen sowie besondere Leistungen wie Krankengymnastik, Massagen oder die Inanspruchnahme eines Heilpraktikers. Zudem kann mit der privaten Restkostenversicherung die teilweise vorhandenen Lücken der Beihilfe mit einem sogenannten Beihilfeergänzungstarif geschlossen werden.

Die Private Krankenversicherung für Beamte

Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung sparen Staatsdiener durch die private Krankenversicherung oftmals bares Geld. Durch diese verbesserte Versorgung bietet die PKV für Beamte und Beamtenanwärter eine optimale Ergänzung zur Beihilfe.

So funktioniert die Krankenversicherung für Beamte

Mit Beginn ihrer Dienstzeit haben Beamte einen Anspruch auf die sogenannte Beihilfe. Der jeweilige Dienstherr hat eine besondere Fürsorgepflicht gegenüber seinen Staatsdienern, der er mit der Beihilfe nachkommt. So werden medizinische Kosten – also Kosten für Arzt, Krankenhaus etc. – zu einem Großteil vom Beihilfeträger getragen. Die Höhe der Beihilfe ist abhängig vom jeweiligen Dienstherrn sowie der familiären Situation des Beamten.

Lediglich die verbleibenden Kosten müssen durch den Beamten selbst getragen werden. Diese sind verpflichtet, entweder eine private Restkostenversicherung abzuschließen oder sich freiwillig gesetzlich zu versichern.

Da Beamte in der GKV als freiwillig Versicherte die vollen 100 Prozent des Kassenbeitrags bezahlen müssen (je nach gesetzlicher Krankenkasse zwischen z. Zt. 14,5 % plus Zusatzbeitrag des zu versteuernden Einkommens), stehen diese im Vergleich zu ihren privat versicherten Kollegen finanziell deutlich schlechter dar (von der medizinischen Versorgung und Behandlung oftmals ganz zu schweigen).

Beamte und Beamtenanwärter genießen den Vorteil, sich ohne (größere) Hürden privat krankenversichern zu dürfen. Dementsprechend müssen sie auch nicht über ein gesetzlich festgelegtes Mindesteinkommen verfügen, um in die PKV eintreten zu dürfen.

Darauf sollten Beamte bei der Auswahl der Privaten Krankenversicherung achten

Die Krankenversicherung zählt in Deutschland zurecht zu den gesetzlichen Pflichtversicherungen. Medizinische Kosten können im Krankheitsfall schnell sehr hoch werden. Vor allem Kosten für stationäre Behandlungen und Operationen im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung oder eines Unfalls können unerwartet hoch sein. Die Krankenversicherung unterstützt die Versicherten hierbei und stellt die medizinische Versorgung sicher. Daher sollte bei der Suche nach einer PKV für Beamte insbesondere auf die garantierte Abdeckung wichtiger und notwendiger Leistungen in dem gewählten Tarif geachtet werden.

Dazu zählen unter anderem:

  • Der Beihilfeergänzungstarif, um die Lücke der Beihilfe zu schließen
  • Die freie Arzt- und Krankenhauswahl
  • Keine dauerhafte Begrenzung der Zahnstaffel
  • Ein offener Hilfsmittelkatalog

Auch darüber hinaus gibt es viele Punkte, die zum Zeitpunkt des Abschlusses einer PKV individuell beachtet werden sollten.

Wie Sie die richtige private Krankenversicherung als Beamter finden?

Da auf dem Markt aktuell viele verschiedene Anbieter unterschiedliche Tarife anbieten, ist es für Beamte nicht immer leicht, die passende Private Krankenversicherung zu finden.

Empfehlenswert ist es daher für alle Beamten und Beamtenanwärtern, verschiedene Szenarien durchzurechnen und unterschiedliche Versicherungsmodelle miteinander zu vergleichen. Eine Kombination aus Beihilfe und einer guten PKV ist für Beamte und Beamtenanwärter natürlich erstrebenswert.

Wer als Beamter eine Private Krankenversicherung abschließen möchte, sollte sich im Vorfeld mit folgenden Fragen befassen und entsprechend vergleichen:

  • Welche ambulante Versorgung ist gewünscht?
  • Welche stationäre Versorgung ist gewünscht?
  • Sollen Zahnzusatzleistungen versichert werden?
  • Wie steht es um die Absicherung von Pflege, Krankenhaustagegeld und Kuren?

Ist sich der Beamte über die Antworten dieser Fragen klar, kann er sich gezielt auf die Suche nach einem passenden Krankenversicherungstarif machen. Um aus den verschiedenen Krankenversicherungen das individuell beste Angebot zu finden, ist ein Vergleich der Versicherungsmodelle äußerst hilfreich.

Vergleichen Sie Ihre private Krankenversicherung für Beamte

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